Anleitung
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verwendung des Online-Tools FW-Netzpläne zur Georeferenzierung und Vektorisierung von Fernwärme-Netzplänen. | Stand: Mai 2026
Inhalt
- Einführung – Was macht dieses Tool?
- Voraussetzungen für die Verarbeitung
- Layerstruktur und Nomenklatur
- Workflow A: Netzplan automatisch verarbeiten
- Wenn das Koordinatensystem nicht erkannt wird
- Workflow B: Manuelle Georeferenzierung
- Ergebnisdateien und Downloadoptionen
- Ergebnisse in GIS-Systemen öffnen
- Häufige Fehler und Lösungen
- Datenschutz, Einverständniserklärung und Support
1. Einführung – Was macht dieses Tool?
Das Online-Tool FW-Netzpläne unterstützt Betreiber:innen und Planer:innen dabei, CAD-Zeichnungen von Fernwärme-Netzplänen in GIS-fähige Vektordaten aufzubereiten. Ziel ist ein georeferenzierter Netzplan im Koordinatensystem EPSG:32633 (WGS 84 / UTM Zone 33N), der für Landes-GIS und weitere planerische Anwendungen verwendet werden kann.
Das Tool bietet zwei Arbeitswege:
- Automatische Verarbeitung: Sie laden eine DXF- oder DWG-Datei hoch und geben den Standort des Wärmenetzes an. Das Tool prüft Ort und Koordinatenbezug und erstellt ein GIS-Paket.
- Manuelle Georeferenzierung: Wenn der Plan kein bekanntes Koordinatensystem besitzt oder die automatische Erkennung scheitert, setzen Sie Passpunkte im CAD-Plan und auf einer Karte.
2. Voraussetzungen für die Verarbeitung
2.1 Unterstützte Dateiformate
| Format | Empfehlung | Hinweis |
|---|---|---|
| DXF (.dxf) | Bevorzugtes Format | Wird direkt verarbeitet. Wenn möglich, den Netzplan direkt aus der CAD-Software als DXF exportieren. |
| DWG (.dwg) | Zulässig | Wird serverseitig nach DXF konvertiert. Bei Problemen erneut als DXF exportieren. |
2.2 Anforderungen an den CAD-Netzplan
- Der Plan entspricht dem aktuellen Stand des tatsächlich gebauten Netzes. Geplante Ausbaustufen können zusätzlich enthalten sein, müssen aber eindeutig als „in Planung" gekennzeichnet werden.
- Das Wärmenetz ist maßstabsgetreu gezeichnet. Wenn möglich, liegt der Plan bereits in einem projizierten Koordinatensystem mit EPSG-Code vor (z. B. EPSG:32633).
- Heizwerksstandorte und Einspeisestellen sind eindeutig erkennbar.
- Leitungen sind als Linien oder Polylinien gezeichnet, nicht ausschließlich als Blöcke, Schraffuren oder rein grafische Symbole.
- Die Leitungsführung ist je Attribut eindeutig auf Layern strukturiert, insbesondere nach Art, Dimension, Baujahr, Material/Dämmserie, Leitungsart und Zustand.
3. Layer-Namenskonvention
Damit das Tool die Fernwärme-Leitungen korrekt erkennt und mit Attributen versieht, müssen die Layer-Namen im CAD-Plan einem bestimmten Schema folgen:
{Rohrleit}_{Dimension}_{Baujahr}_{Rohrdaemm}_{Art}_{Zustand}
Beispiel: VL_DN25_2013_S1_HA_a
| Bestandteil | Mögliche Werte | Bedeutung | Verpflichtend / Optional |
|---|---|---|---|
| Rohrleit | VLRLDR |
VorlaufRücklaufDoppelrohr |
verpflichtend |
| Dimension | DNxy → Nenndurchmesser in mm ... |
Nennweite der Rohrleitung | optional |
| Baujahr | z. B. 1999, 2010 |
4-stelliges Baujahr | optional |
| Rohrdaemm | Material:
|
Material:
|
optional |
| Art | NEHA |
Netz Hausanschluss |
verpflichtend |
| Zustand | asp |
aktivstillgelegtin Planung |
verpflichtend |
Wichtig: Nur Layer, die mit VL, RL oder DR beginnen,
und dem Layer-Schema vollständig folgen, werden als Fernwärme-Leitungen erkannt und in die Shapefile-Ausgabe
übernommen. Alle anderen Layer werden ignoriert.
Wichtig: Wenn optionale Attribute nicht bekannt sind, so sind diese durch die Zahl Null (0) zu ersetzen. Die Anzahl an Zeichen muss dabei der Vorgabe entsprechen.
- Ist zB die Dimension nicht bekannt, so ist
DN00einzutragen. - Ist zB das Baujahr nicht bekannt, so ist
0000einzutragen.
Beispiele gültiger Layernamen
VL_DN80_2005_S2_NE_a– Vorlauf, DN80, Baujahr 2005, Stahlrohr mit Dämmserie 1, aktivRL_DN00_2005_K1_HA_a– Rücklauf, Dimension nicht bekannt, Baujahr 2005, Kunststoffrohr mit Dämmserie 1, aktivVL_DN25_0000_A0_HA_s– Vorlauf, DN25, Baujahr nicht bekannt, anderes Rohrmaterial ohne Dämmung, stillgelegtDR_DN20_2026__K3_p– Doppelrohr, DN20, Baujahr 2026, , Kunststoffrohr mit Dämmserie 3, in Planung
4. Workflow A: Netzplan automatisch verarbeiten
Dieser Workflow ist der Standardfall, wenn der CAD-Plan bereits georeferenziert ist oder das Koordinatensystem automatisch erkannt werden kann.
Schritt 1: Ort eingeben und prüfen
- Öffnen Sie die Hauptseite des Tools.
- Geben Sie im Feld „PLZ oder Ort/Stadt in Österreich" den
Standort des Wärmenetzes ein, z. B.
8010oderGraz. - Prüfen Sie die direkte Rückmeldung der Ortssuche. Wird der Ort erkannt, zeigt das Tool den gefundenen Ort an. Wird kein Ort erkannt, korrigieren Sie Schreibweise oder PLZ vor dem Upload.
- Nutzen Sie bei Bedarf die Kartenfunktion, um auf den erkannten Ort bzw. die Gemeinde zu zoomen.
Schritt 2: Datei hochladen
- Wählen Sie die DXF- oder DWG-Datei aus.
- Klicken Sie auf „Datei hochladen und GIS Netzplan erstellen".
- Warten Sie, bis Upload und Verarbeitung abgeschlossen sind. Schließen Sie das Browserfenster währenddessen nicht.
Schritt 3: Verarbeitung abwarten
Während der Verarbeitung führt das Tool typischerweise folgende Schritte aus:
- Ortssuche über OpenStreetMap / Nominatim
- DWG-zu-DXF-Konvertierung, falls eine DWG-Datei hochgeladen wurde
- Prüfung des Koordinatensystems
- Prüfung der Layerstruktur und Attribute
- Erzeugung der Shapefiles und des ZIP-Pakets
Schritt 4: Ergebnis prüfen und herunterladen
Bei erfolgreicher Verarbeitung zeigt die Ergebnisseite mindestens:
- Erkannter Ort bzw. erkannte Gemeinde
- Status „Erfolgreich verarbeitet"
- Kartenvorschau mit den erkannten Leitungen
- Downloadmöglichkeit für das Ergebnis-ZIP
- Ergebnislink, sofern dieser für späteren Zugriff oder Support vorgesehen ist
5. Wenn das Koordinatensystem nicht erkannt wird
Wenn die automatische Verarbeitung kein bekanntes Referenz-Koordinatensystem zuordnen kann, ist der CAD-Plan meist nicht georeferenziert oder verwendet ein lokales Koordinatensystem.
Prüfen Sie in diesem Fall:
- Ist der eingegebene Ort bzw. die PLZ korrekt?
- Liegt der Plan tatsächlich in einem bekannten GIS-Koordinatensystem vor?
- Sind die Koordinaten im CAD-Plan realistische UTM-Koordinaten oder lokale Werte nahe 0/0?
- Ist die Layerstruktur korrekt und enthält der Plan Linien bzw. Polylinien?
Wenn der Plan lokale Koordinaten verwendet, fahren Sie mit Workflow B: Manuelle Georeferenzierung fort.
6. Workflow B: Manuelle Georeferenzierung
Die manuelle Georeferenzierung verortet einen CAD-Plan auf einer Karte. Dazu setzen Sie zusammengehörige Passpunkte im CAD-Plan und auf der realen Karte. Aus diesen Passpunkten berechnet das Tool die Transformation in EPSG:32633.
Übersicht der Oberfläche
- Links – „Vorher / Quelle": CAD-Plan in Original-Koordinaten.
- Rechts – „Nachher / Ziel": Leaflet-/OpenStreetMap-Karte in EPSG:32633, auf der die Zielpositionen markiert werden.
Schritt 1: Seite öffnen und CAD-Vorschau erzeugen
- Öffnen Sie „Manuelle Georeferenzierung" über die Hauptseite oder über den Menüpunkt in der Kopfzeile.
- Wählen Sie Ihre DXF- oder DWG-Datei aus.
- Klicken Sie auf „Vorschau erzeugen".
- Kontrollieren Sie, ob die CAD-Zeichnung auf der linken Seite vollständig sichtbar ist.
Schritt 2: Gemeinde suchen und Zielkarte vorbereiten
- Geben Sie auf der rechten Seite die Gemeinde oder PLZ ein, z. B. „Graz".
- Prüfen Sie die Rückmeldung der Ortssuche. Wird der Ort eindeutig erkannt, klicken Sie auf „Auf Gemeinde zoomen".
- Zoomen und verschieben Sie die Karte, bis die markanten Referenzpunkte gut sichtbar sind.
Schritt 3: Passpunkte setzen
Sie benötigen mindestens 3 Passpunkte. Ein Passpunkt besteht immer aus einem Quellpunkt im CAD-Plan und dem dazugehörigen Zielpunkt auf der Karte.
- Klicken Sie links im CAD-Plan auf einen eindeutig identifizierbaren Punkt, z. B. Straßenkreuzung, Gebäudeecke oder markanter Leitungsknick.
- Klicken Sie rechts auf der Karte auf dieselbe Position in der realen Welt.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang mindestens dreimal. Die Punktnummern müssen links und rechts zusammengehören: Punkt 1 links entspricht Punkt 1 rechts usw.
- Verteilen Sie die Punkte möglichst gleichmäßig über den gesamten Plan. Punkte, die eng beieinander liegen, verbessern die Transformation kaum.
Schritt 4: Live-Vorschau prüfen
Sobald mindestens 3 vollständige Passpunktpaare gesetzt sind, berechnet das Tool automatisch eine Transformation. Danach erscheinen die transformierten Leitungen als Vorschau auf der rechten Karte.
Prüfen Sie die Vorschau visuell:
- Liegen die Leitungen plausibel auf Straßen, Grundstücken oder bekannten Trassen?
- Gibt es auffällige Verschiebungen, Drehungen oder Skalierungsfehler?
- Sind einzelne Passpunkte möglicherweise falsch zugeordnet?
- Verbessern Sie die Passpunkte oder fügen Sie weitere hinzu, bis die Vorschau passt.
Schritt 5: Ergebnis erzeugen oder herunterladen
Wenn die Vorschau fachlich plausibel ist, haben Sie zwei Optionen:
| Button | Ergebnis | Wann verwenden? |
|---|---|---|
| „Georeferenziertes DXF/DWG herunterladen" | ZIP-Paket mit transformierter CAD-Datei und Verarbeitungsreport | Wenn Sie die CAD-Datei im neuen Koordinatensystem weiterbearbeiten oder archivieren möchten |
| „GIS Netzplan erstellen..." | GIS-Ergebnis mit Shapefile-Paket, Kartenvorschau und Verarbeitungsstatus | Wenn Sie direkt ein GIS-fähiges Ergebnis für QGIS, ArcGIS oder Landes-GIS benötigen |
Optional: Manuelle Eingabe der Passpunkte
Wenn die Koordinaten der Passpunkte bereits bekannt sind (z. B. aus einem Vermessungsprotokoll), können Sie diese direkt eingeben:
- Öffnen Sie den Abschnitt „Optional: Manuelle Eingabe der GCPs".
- Geben Sie die Quellkoordinaten im CAD-Koordinatensystem im Format
X Yein, eine Zeile pro Punkt. - Geben Sie die Zielkoordinaten in EPSG:32633 im gleichen Format ein.
- Übernehmen Sie die Koordinaten und prüfen Sie anschließend die Vorschau.
7. Ergebnisdateien und Downloadoptionen
Die Ergebnisse werden als ZIP-Archiv bereitgestellt. Welche Dateien enthalten sind, hängt vom gewählten Workflow und von der Tool-Version ab.
7.1 Shapefile-Paket
| Datei | Beschreibung |
|---|---|
output_32633.shp |
Geometrie-Datei mit den Leitungslinien |
output_32633.shx |
Index-Datei des Shapefiles |
output_32633.dbf |
Attributtabelle mit den aus den Layernamen abgeleiteten Leitungsdaten |
output_32633.prj |
Koordinatensystem-Definition, EPSG:32633 |
7.2 Typische Attributfelder
| Feld | Beispiel | Beschreibung |
|---|---|---|
| Rohrleit / Art | VL | Rohrleitungsart: Vorlauf, Rücklauf oder Doppelrohr |
| Dimension | DN25 | Nennweite |
| Baujahr | 2013 | Baujahr bzw. Jahr der geplanten Umsetzung |
| Material | S / Stahl | Rohrmaterial |
| Rohrdaemm | 1 / Dämmserie 1 | Dämmserie bzw. Dämmcode |
| Leitart | HA | Hausanschluss oder Netzleitung |
| Zustand | a / aktiv | aktiv, stillgelegt oder in Planung |
Hinweis: In Shapefiles können Feldnamen technisch verkürzt sein. Die fachliche Bedeutung ergibt sich aus der Layerstruktur und dem Report.
7.3 Weitere Dateien im ZIP
| Datei | Beschreibung |
|---|---|
report.txt |
Verarbeitungsbericht mit Prüfschritten, Statistik, Warnungen und Fehlern |
transformed_32633.dxf |
Transformierte DXF-Datei nach manueller Georeferenzierung |
transformed_32633.dwg |
Transformierte DWG-Datei nach manueller Georeferenzierung, falls verfügbar |
8. Ergebnisse in GIS-Systemen öffnen
8.1 QGIS
- Entpacken Sie das ZIP-Archiv in einen lokalen Ordner.
- Öffnen Sie QGIS.
- Ziehen Sie die Datei
output_32633.shpper Drag-and-drop in das QGIS-Fenster oder verwenden Sie Layer → Layer hinzufügen → Vektorlayer. - Prüfen Sie die Darstellung auf der Karte. Das Koordinatensystem EPSG:32633
wird aus der
.prj-Datei übernommen. - Öffnen Sie die Attributtabelle (Rechtsklick auf den Layer → „Attributtabelle öffnen"), um Dimension, Baujahr, Material, Leitungsart und Zustand zu kontrollieren.
8.2 ArcGIS Pro / ArcMap
- Entpacken Sie das ZIP-Archiv.
- Öffnen Sie ArcGIS Pro oder ArcMap.
- Fügen Sie
output_32633.shpüber „Add Data" hinzu. - Kontrollieren Sie Projektion und Attributtabelle.
9. Häufige Fehler und Lösungen
| Meldung / Problem | Wahrscheinliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Ort/Stadt nicht gefunden | Ort falsch geschrieben, PLZ nicht eindeutig oder Zusatz im Ortsnamen. | Schreibweise prüfen, PLZ verwenden, Zusätze wie „-Stadt" weglassen. |
| Kein bekanntes Referenz-Koordinatensystem zugeordnet | CAD-Plan liegt in lokalen Koordinaten oder ohne EPSG-Bezug vor. | Ort prüfen. Wenn der Plan lokal gezeichnet ist, manuelle Georeferenzierung durchführen. |
| DWG-Datei konnte nicht verarbeitet werden | DWG-Konvertierung fehlgeschlagen oder inkompatible DWG-Version. | Plan direkt aus der CAD-Software als DXF exportieren und erneut hochladen. |
| Keine Leitungen im Ergebnis | Layernamen passen nicht zur Nomenklatur oder Leitungen sind keine Linien/Polylinien. | Layerstruktur prüfen; nur gültig codierte Layer werden übernommen. Geometrien als LINE, POLYLINE oder LWPOLYLINE bereitstellen. |
| Ergebnis ist falsch positioniert | Passpunkte falsch gesetzt, vertauscht oder zu eng beieinander. | Punktzuordnung prüfen, weitere gut verteilte Passpunkte setzen, Vorschau erneut kontrollieren. |
| Download dauert sehr lange | Große Datei, DWG-Konvertierung, Shapefile-Erstellung oder ZIP-Erstellung benötigt Zeit. | Statusanzeige abwarten. Nicht mehrfach klicken. Bei Abbruch Browser und Netzwerk prüfen. |
| Download startet in Firefox nicht | Browser-Download oder Popup-/Sicherheitseinstellung blockiert den Download. | Download in aktuellem Chrome/Edge testen und Firefox-Einstellungen prüfen. Problem samt Browser-Version an Support melden. |
| Ergebnislink führt nicht zum Ergebnis | Ergebnis wurde nicht erfolgreich erzeugt oder Link ist nur für gültige Ergebnisse vorgesehen. | Bei Fehlerstatus nicht auf den Ergebnislink verlassen. Log und Fehlermeldung an Support senden. |
| Warnung zu optionalen Feldern Material/Rohrdaemm | Optionale Attribute sind vorhanden, aber Feldtyp, Feldlänge oder Codierung passen nicht zur erwarteten Struktur. | Layercodierung und Attributfelder prüfen. Warnungen im report.txt
dokumentieren und bei Unsicherheit an Support senden. |
10. Datenschutz, Einverständniserklärung und Support
Für die Beteiligung an der Maßnahme muss eine durch das Betreiberunternehmen unterzeichnete Einverständniserklärung zur Datennutzung übermittelt werden. Die Daten werden zur GIS-Erfassung und zur kommunalen Wärmeplanung verarbeitet und in geeigneter Form für Landes-GIS und planerische Prozesse aufbereitet.
Bei technischen Problemen senden Sie – sofern angefordert – folgende Informationen an den Support:
- Hochgeladene Datei oder ein reduziertes Testbeispiel
- Eingegebener Ort bzw. PLZ
- Zeitpunkt der Verarbeitung
- Browser und Version
report.txtbzw. Log-Datei- Kurze Beschreibung, welcher Schritt fehlgeschlagen ist